Wie plant man ein Gerüst für ein Bauwerk, das es noch gar nicht gibt?
Genau diese Herausforderung hatten wir beim Neubau einer Stahlbogenbrücke in Stolzenau.
Herausforderung
Das Gerüst wurde benötigt, um Bauteile der Brücke vor Ort zu verschweißen.
Das Problem:
- Die Brücke existierte noch nicht
- Planung nur auf Basis von Modellen und Vorgaben
- Keine Möglichkeit zur Anpassung vor Ort
Zusätzlich musste der Ablauf klar getrennt werden:
- Woche 1: Gerüstaufbau
- Woche 2: Einhub und Montage der Brücke
Fehler in der Planung hätten direkte Folgen gehabt.
Risiko
Ein ungenau geplantes Gerüst hätte bedeutet:
- Umbau während der Montage
- Verzögerung im Bauablauf
- Stillstand beim Einhub
Und das Entscheidende:
Der eingesetzte Kran verursacht hohe Kosten – jede Stunde zählt.
Lösung
Die Gerüstplanung wurde vollständig im Vorfeld digital entwickelt.
Auf Basis der vorhandenen Daten konnten wir:
- das Gerüst exakt auf die spätere Konstruktion abstimmen
- alle Arbeitsschritte im Voraus berücksichtigen
- den Ablauf sicher planen
Vorteil
- kein Nacharbeiten während der Montage
- klare Trennung der Arbeitsphasen
- sichere Ausführung trotz fehlendem Bauwerk
Ergebnis
Das Gerüst passte direkt zur Konstruktion.
Der Einhub konnte ohne Verzögerung erfolgen.
Fazit
Wenn das Bauwerk noch nicht existiert, entscheidet die Planung über alles.
Fehler kosten hier nicht nur Zeit – sondern richtig Geld.
Marcus Muschke
Gemeinhardt Service GmbH
Spezialgerüstbau & Gerüstplanung